Der Malaysian Grand Prix war wie zu erwarten war eine Hitzeschlacht. Die Voraussetzungen waren also für Randy alles andere als ideal, nachdem sich die lange Asien-/Australien-Tour der Grand-Prix-Serie als überaus substanzraubend für ihn gestaltet. Angesichts dieser Umstände kämpfte sich der 21-jährige Kalex-Pilot tapfer über die 18 Runden Renndistanz. Nach einem guten Start unterliefen ihm sowohl einige Eigenfehler, als auch ein harmloser Sturz, die ein besseres Endresultat vereitelten. Nach dem Ausrutscher in Runde fünf fand er jedoch schnell seinen Rhythmus wieder und fuhr das Rennen mit einer beherzten Leistung zu Ende. Mehr als Platz 21 war aber nicht möglich.
“Es war auch im Rennen nicht anders als am Samstagnachmittag. Ich konnte bei weitem nicht mein Leistungspotenzial abrufen. Diese zwei Überseerennen an den zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden haben mir meine Substanz total geraubt. Ich brauche jetzt dringend eine Erholungspause. Das Rennen selbst ist dennoch einigermaßen gut verlaufen. Leider bin ich in der fünften Runde gestürzt, weil mir das Hinterrad weggerutscht ist. Ich konnte das Rennen aber fortsetzen und bin dann auch in einen guten Rhythmus gekommen. Meine Rundenzeiten waren ab diesem Zeitpunkt in etwa gleich schnell, wie die der Gruppe, die um den letzten Punkteplatz gekämpft hat. Nach dem harmlosen Ausrutscher habe ich mich hinter der dieser Gruppe eingereiht und es ist mir sogar gelungen den Rückstand minimal zu reduzieren. Das ist der positive Aspekt von diesem Rennen, denn ohne den Sturz hätte ich mit diesen Rundenzeiten einige Positionen gegenüber meinen Startplatz aufholen können, wenn ich nicht sogar noch ein Punkt möglich gewesen wäre. Außerdem gibt es zusätzlich noch etwas Positives zu berichten, nämlich dass uns mit der Fahrwerksabstimmung ein ganz wesentlicher Schritt für die Zukunft gelungen ist. Dieser Step wird uns 2012 sehr viel weiter bringen. Aber das Alles ist nebensächlich. Wir haben heute einen hervorragenden Athleten und stets freundlichen Kumpel verloren. Meine Gedanken sind bei der Familie von Marco und seinem Team. Caio Super-Sic…”
Die Moto2-Konkurrenz gewann Thomas Lüthi. Auf Platz zwei kam WM-Leader Stefan Bradl ins Ziel, Dritter wurde Pol Espargaro.
Hasta la victoria - Siempre !
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